Häufige Fragen & Antworten

Nachfolgend finden Sie eine Liste wichtiger Fragen und Antworten zu unserem Testzentrum.

Anspruch auf kostenlose Tests haben "vulnerable Bevölkerungsgruppen":

  • Personen, bei denen ein Test zur Beendigung der Quarantäne erforderlich ist („Freitesten“)
  • Besucher und Behandelte oder Bewohner in stationären bzw. ambulaten Pflege- und Krankeneinrichtungen
  • Pflegende Angehörige
  • Leistungsberechtigte, die im Rahmen eines Persönlichen Budgets nach dem § 29 SGB IX Personen beschäftigen, sowie Personen, die bei Leistungsberechtigten im Rahmen eines Persönlichen Budgets beschäftigt sind

Die Bürgertests gegen 3 Euro Eigenbeteiligung sind entfallen.

Sollten Sie keinen der vorher genannten Gründe vorweisen können, müssen Sie den Schnelltest regulär bezahlen.

Die Testverordnung finden Sie hier im Bundesanzeiger.

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Ihr könnt gerne auch so vorbeikommen und Euch vor Ort per QR-Code für den Schnelltest registrieren.

Die Testzentren verwenden sehr unterschiedliche Tests. In unseren Testzentren verwenden wir vor allem den Green Spring Antigen Schnelltest . Alle diagnositschen Tests der Zentren müssen durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) als Antigen-Tests zum direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 gelistet sein. https://antigentest.bfarm.de Hier werden nur nur solche Tests gelistet, welche durch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in Abstimmung mit dem Robert-Koch Institut (RKI) festgelegte Mindestkriterien für Antigen-Tests erfüllen. (siehe auch “Was bedeutet Sensitivität und Spezifität“).

Die häufigste Handhabung ist grundsätzlich erst ab Vollendung des 5. Lebensjahres. Bis zu einem Alter von 18 Jahren ausschließlich in Begleitung eines Erziehungsberechtigten. Bei Kindern unter 12 ist ein Test lediglich im Rachenraum empfehlenswert, fragen Sie in solchen Fällen bitte vorher bei Ihrem Testzentrum an.

Weil sich die Regeln sehr oft ändern, bitten wir Sie für Ihr Bundesland und allgemein für Zielland oder die Rückkehr zu recherchieren Wichtigste Quellen: Auswärtiges Amt Bundesland Baden-Württemberg Bundesland Bayern Bundesland Berlin Bundesland Brandenburg Bundesland Bremen Bundesland Hamburg Bundesland Hessen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern Bundesland Niedersachsen Bundesland NRW Bundesland Rheinland-Pfalz Bundesland Saarland Bundesland Sachsen Bundesland Sachsen-Anhalt Bundesland Schleswig-Holstein Bundesland Thüringen

Die Sensitivität eines Tests gibt an, bei wieviel Prozent der positiv Getesteten der Test die Infektion korrekt erkennt. Ein Test mit einer Sensitivität von 96% zeigt also bei 96 von 100 Menschen korrekt eine Infektion an. Vier infizierte Personen erhalten somit ein sogenanntes „falsch-negatives“ Ergebnis. Die Spezifität gibt dagegen an, wie sicher der Test eine gesunde Person als solche erkennt. Hat ein Test eine Spezifität von 95% liefert bei 95 von 100 gesunden Menschen ein korrekt negatives Ergebnis. Bei fünf Gesunden schlägt der Test fälschlicherweise an (sog. „falsch-positives“ Ergebnis).

Die Aussagekraft des Tests ist ganz entscheidend von der korrekten Durchführung des Abstrichs abhängig. Wird zu wenig Material oder Material an der falschen Lokalisation gesammelt, ist die Aussagekraft des Tests stark eingeschränkt oder wertlos. Da die Probe an der Rachenhinterwand oder im Nachrachen gesammelt werden muss, ist es unwahrscheinlich, dass man dies an sich selbst oder anderen ohne vorherige Schulung korrekt durchführt. Daher ist der Verkauf des Tests an Privatpersonen auch nicht gestattet.

Ja. Ein negativer Schnelltest ist nur eine Momentaufnahme. Er kann mit einer (wenn auch geringen) Prozentzahl sogar auch falsch-negativ sein. Alle geltenden Bestimmungen müssen trotz eines negativen Schnelltests eingehalten werden. Ein negativer Schnelltest ist lediglich eine zusätzliche Sicherheit, wenn sich eine Person innerhalb der geltenden Bestimmungen bewegt. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn jemand eine andere Person treffen möchte, die ein erhöhtes Risiko hat einen schweren Verlauf einer Corona-Infektion zu erleiden.

Nein. Ein negativer Schnelltest ist nur eine Momentaufnahme. Er kann mit einer (wenn auch geringen) Prozentzahl sogar auch falsch-negativ sein. Alle geltenden Bestimmungen müssen trotz eines negativen Schnelltests eingehalten werden. Ein negativer Schnelltest ist lediglich eine zusätzliche Sicherheit, wenn sich eine Person innerhalb der geltenden Bestimmungen bewegt. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn jemand eine andere Person treffen möchte, die ein erhöhtes Risiko hat einen schweren Verlauf einer Corona-Infektion zu erleiden.

Nicht immer. In sehr seltenen Fällen gibt es auch Kreuzreaktionen mit anderen Erregern oder andere Gründe für ein falsch-positives Ergebnis. Daher muss jeder positive Schnelltest auch durch eine PCR-Testung bestätigt werden. Da es sich bei Corona um eine meldepflichtige Erkrankung handelt, wird das positive Ergebnis umgehend von uns an das Gesundheitsamt gemeldet.

Polymerase-Kettenreaktion (PCR; engl.: polymerase chain reaction) ist ein Standardverfahren in der Diagnostik von Viren und weißt das Erbmaterial des Virus. Das Testverfahren benötigt für die Auswertung ein Labor und braucht dafür einige Stunden. Die PCR ist der Goldstandart in der Diagnostik von Viren, ist jedoch nur begrenzt verfügbar. Durch die Bundesregierung wurde klar geregelt, wer mittels PCR getestet werden soll, um die vorhandenen Kapazitäten nicht zu überfordern.

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